Frieda Weinart

Fallbeschreibung

Die Fachkraft Lena Schwert erzählt von der 13-jährigen Frieda und ihrer Familie, die sie seit drei Jahren als Erziehungsbeiständin begleitet: Die berufstätigen Eltern nehmen Kontakt mit dem Jugendamt auf, weil Frieda, die jüngere ihrer beiden Töchter, der Schule zunehmend fernbleibt, seit der Präsenzunterricht nach der Covid-19-Pandemie wieder aufgenommen wurde. Die Eltern erhalten Unterstützung durch eine systemische Beratung. Lena Schwert begleitet vor allem Frieda, auch während diese vollstationär in psychiatrischer Behandlung, dann in einer Tagesklinik ist, eine ambulante Therapie aufnimmt, eine Sonderschule besucht und eine Wiedereingliederung in die Regelschule folgt.

Praxiskontext

Hilfen zur Erziehung, Selbstmelder

Beteiligte Institutionen

Jugendamt, Erziehungsbeistandschaft, Schule, systemische Beratung, Psychiatrie, Tagesklinik, Sonderschule, ambulante Therapien

Zentrale Akteure

Frieda Weinart und ihre Familie, Fachkraft Lena Schwert, Akteure vom Runden Tisch

Zentrale Themen

Schulabsentismus, psychische Erkrankung: selektiver Mutismus, Reintegration, Überforderung der Familienangehörigen

Kontext der Fallerhebung

Das Interview mit der Fachkraft wurde im Rahmen einer Erhebung des Fallarchivs geführt.

Zeitraum des Fallgeschehens

Ende 2010er Jahre bis Anfang 2020er Jahre

Fallmaterial

1 Interviewtranskript

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