Sayra Moradi

Fallbeschreibung

Der Sozialarbeiter vom Betreuten Wohnen, Jakob Wissel, skizziert den Verlauf eines Falls, bei dem die etwa dreißigjährige iranische Sayra Moradi den Weg von ihrer Ohnmacht zur Selbstbefähigung geht. Sayra Moradi hat verschiedene Gewalttaten und Traumata erlebt, darunter Vergewaltigungen, Kriegs- und Fluchterfahrungen sowie eine Fehlgeburt. Probleme mit der Wirbelsäule, Adipositas und Gebissprobleme veränderten sich ebenfalls während der Zeit beim ambulanten Betreuten Wohnen. Durch die rechtliche Betreuung werden Herr Wissel und sein Kollege vermittelt, um die Klientin in verschiedenen Angelegenheiten zu unterstützen. Im Interview spricht Herr Wissel zudem über das Nähe- und Distanzverhältnis zum Fall.

Praxiskontext

Ambulant Betreutes Wohnen (Eingliederungshilfe)

Beteiligte Institutionen

Betreutes Wohnen in eigener Leistungsmöglichkeit, Pflegedienst, rechtliche Betreuung, Polizei, Versorgungsamt, Therapeut:innen/Psychiater:innen, Supervisor:in

Zentrale Akteure

Sayra Moradi, Familie wie Bruder oder Vater, Fachkräfte Betreutes Wohnen, insbesondere Jakob Wissel, rechtliche Betreuung, Pflegedienst, Versorgungsamt

Zentrale Themen

Gewalt, Psychische Erkrankung: Posttraumatische Belastungsstörung, Agoraphobie, körperliche Probleme sowie Hilfe zur Selbsthilfe

Kontext der Fallerhebung

Das Interview mit Nahid Farhat wurden im Rahmen einer Erhebung des Fallarchivs geführt.

Zeitraum des Fallgeschehens

Circa zwischen Mitte 1990er bis Mitte 2020er.

Fallmaterial

1 Interviewtranskript

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