Dilan Azadi

Die Psychologin erzählt von einem Klienten, der vor zwei Jahren als Au-pair von der Türkei nach Deutschland kam. Seine anschließenden angefangenen Ausbildungsplätze in unterschiedlichen Bereichen, insbesondere jedoch innerhalb der Metzgerei, werden u. a. aufgrund von Mobbing, Drogenrückfällen oder Druckgefühl abgebrochen. Die Ausländerbehörde ist ebenfalls informiert und gewährleistet ihm noch weitere zwei Wochen, um einen neuen Job finden zu können. Über die türkische Gemeinschaft kann er seine bedrohende Wohnungslosigkeit abwenden. Zurück in die Türkei möchte er u. a aufgrund der schwierigen Familienverhältnisse und Diskriminierungserfahrungen als Kurde nicht. Die Fachkraft möchte ihrem Klienten sowohl in Deutschland als auch in seinem Heimatland Perspektiven aufzeigen. Weiter skizziert sie neben seiner Lebenswelt, die auch von körperlichen und psychischen Problemen geprägt ist, auch ihr persönliches Dilemma in Bezug auf den Fall. Dabei gibt sie Einblicke in ihr Nähe- und Distanzverhältnis.

Fiete Behning

Schulsozialarbeiter schildert seine Arbeit mit einem Kind (Fiete) im Grundschulalter. Auf dieses wird er durch Konflikte mit anderen Kindern aufmerksam. Im Übergang zwischen Unter- und Mittelstufe wechseln Fiete und sein Zwillingsbruder auf unterschiedliche Schulformen. In der Folge fällt Fiete erneut mit nonkonformen Verhalten aus Perspektive der Institution Schule auf. Der Schulsozialarbeiter schildert die sich anschließenden Gespräche mit den Beteiligten sowie anderen Institutionen der Sozialen Arbeit.

Kimberly Schlehöfer

Ein Schulsozialarbeiter schildert seine Arbeit mit einer jugendlichen Person in der 8. Klasse, die ihre Identität sucht und dabei aus Perspektive der Institution Schule nonkonforme Verhaltensweisen zeigt. Parallel schildert er die eigenen damit verbundenen Handlungsprozesse sowie die damit verbundenen Perspektiven auf andere beteiligte Institutionen sowie dem Umgang mit Einschätzungen anderer Institutionen.

Nina Schuhmacher

Eine Masterstudierende interviewt die Studierende Nina Schuhmacher zu ihren Erfahrungen, die sie als Teenie und junge Frau im digitalen Raum gemacht hat. Nina berichtet dabei unter anderem über die von ihr genutzten Plattformen und damit verbundene Begegnungen und Erlebnisse, die sie im digitalen und analogen Raum gemacht hat.

Sayra Moradi

Der Sozialarbeiter vom Betreuten Wohnen, Jakob Wissel, skizziert den Verlauf eines Falls, bei dem die etwa dreißigjährige iranische Sayra Moradi den Weg von ihrer Ohnmacht zur Selbstbefähigung geht. Sayra Moradi hat verschiedene Gewalttaten und Traumata erlebt, darunter Vergewaltigungen, Kriegs- und Fluchterfahrungen sowie eine Fehlgeburt. Probleme mit der Wirbelsäule, Adipositas und Gebissprobleme veränderten sich ebenfalls während der Zeit beim ambulanten Betreuten Wohnen. Durch die rechtliche Betreuung werden Herr Wissel und sein Kollege vermittelt, um die Klientin in verschiedenen Angelegenheiten zu unterstützen. Im Interview spricht Herr Wissel zudem über das Nähe- und Distanzverhältnis zum Fall.

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